Historie

6.8.1887 Gründung des Athletenclub Germania Karlsruhe als Kraftsportverein (Ringen, Gewichtheben, Jonglieren, Kunst- und Rasenkraftsport)
15.9.1889 Feierliche erste Fahnenweihe mit Vereinsfest u. einem nationalen Wettkampf. Gründung des Deutschen Athleten Sportverbandes.
1901 Hans Hagstotz gewinnt die Deutsche Meisterschaft (Schwergewicht/Ringen)
1906 Verner J. Weckmann gewinnt die Gold- u. Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Athen im Ringen.
1908 Goldmedaille durch Verner J. Weckmann bei den Olympischen Spielen in London im Ringen.
1914 – 1918 Einstellung des Sportbetriebes durch den 1. Weltkrieg.
1923 Erwerb eines Waldgeländes im Wildpark. Die Gewichtheber gewannen 10 mal in Reihenfolge die Mannschaftsmeisterschaft von Baden- Pfalz.
1925 Umbenennung in Karlsruher Sportvereinigung Germania 1887 e.V.
1929 Erringung der Deutschen Meisterschaften durch die Rundgewichtsriege bis 1932 viermal in Folge.
1931 Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften der Rundgewichtsriegen.
1932 und 1936 Erringung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Rasenkraftsport.
1937 50 jähriges Vereinsjubiläum mit Stiftung einer Vereinsfahne.
1940 bis 1945 ruhte die Vereinsarbeit und der Trainingsbetrieb bedingt durch den 2. Weltkrieg.
1945 Wiederaufnahme des Vereinsbetriebes.
1947 und 1948 Erringung der Süddeutschen Mannschaftsmeisterschaft im Rasenkraftsport.
1949 – 1957 Erringung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Rasenkraftsport in Folge. Gründung des ASV Agon im Gasthaus Klosterbräu.
1952 Teilnahme von Karl Wolf bei den Olympischen Spielen in Helsinki im Hammerwerfen. Gründung der Fußballabteilung.
1953 Auflösung des ASV AGON und Anschluss an unsere Fußballabteilung und Basketballabteilung.
1954 In diesem Jahr begann die große Kariere von Rudi Hofmann in der Schwerathletik. Aufstieg der Fußballmannschaft von der B Klasse in die A Klasse.
1955 Erringung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Rasenkraftsport.
1956 Erringung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Rasenkraftsport. Mannschaftsaufstellung: Rudi Hofmann, Krieg, Klinger, Sauer, Volk. Im Kunstkraftsport belegten die Gebrüder Hofmann einen dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften.
1957 Der Verein und folgende Mannschaftsmitglieder Heinrich Schabert, Rudi Hofmann, Kurt Krieg, Lothar Klinger, Ewald Sauer, Hans Volk und Karl Wolf wurden wegen der überragenden Erfolge im Rasenkraftsport mit dem Silbernen Lorbeerblatt des Bundespräsidenten ausgezeichnet, überreicht durch den Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Günther Klotz. Dies ist die höchste Deutsche Sport Auszeichnung!
1959 – 1961 Erringung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Rasenkraftsport.
1961 Der Verein wurde von der Stadt Karlsruhe für die Erfolge der Rasenkraftsportler mit der Goldenen Verdienstmedaille ausgezeichnet.
1962 Der Verein feierte das 75 jährige Jubiläum mit einem Festakt in der Mensa der Uni Karlsruhe. Es war der vielfache Weltmeister und Olympiasieger im Gewichtheben Tommi Kono aus den U.S.A. anwesend. Durchführung der Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport auf unserer Sportanlage.
1963 Der Neubau einer Sporthalle, Umkleideräume, Duschanlagen und Gaststätte werden geplant.
1964 Erringung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Rasenkraftsport. Karriere Ende von Rudi Hofmann als Rasenkraftsportler nach dem Gewinn von 48 Deutschen Meistertiteln!
1965 Baubeginn des Neubauprojekts. Willi Hoffmann, dem 1. Vorsitzenden, war es zu verdanken, dass dieses umfangreiche Projekt durchgeführt werden konnte.
1966 Richtfest war am 21. Januar 1966. Am 14. Oktober wurde der Einzug in die Neuen Räume gefeiert.
1968 Die Sportgruppe Freitag 04 wurde gegründet.
1971 Die Rasenkraftsportmannschaft nahm an der neu gegründeten Rasenkraftsport Bundesliga teil.
1975 Die Fußballmannschaft wird Kreismeister in der B Klasse und steigt in die A Klasse auf.
1978 Die Ringer bilden mit der Athletengesellschaft eine Wettkampfgemeinschaft.
1980, 1981 und 1982 Umfangreiche Bauarbeiten und Renovierungsarbeiten an den Gebäuden.
1984 Berufung unseres Rasenkraftsportler Gunther Witt in die Deutsche Nationalmannschaft beim Länderkampf gegen die Schweiz.
1987 100 jähriges Jubiläum, mit einem großen Festakt mit buntem Programm in der Gaststätte Kühler Krug. Auszeichnung mit der Plakette des Bundespräsidenten für sportliche Erfolge in der Vergangenheit.
1987 Vorstandschaft von 1987 bis 1993 1. Vorstand W. Hoffmann, 2. Vorstand Volker Hartmann, R. Fahrnschon.
1988 Im Beisein unseres Ehrenmitgliedes, Günther Rüssel, wurde der Germania die goldene Plakette des Bundespräsidenten in einer Feierstunde ausgehändigt.
1989 Die Ringer melden eine Mannschaft als WG mit der Athletengesellschaft für die Punkterunde an.
1991 Inge Dürr wird Sportwartin im Deutschen Rasenkraftsport Verband.
1994 Die Sportgruppe Freitag 04 wird eine Gymnastikgruppe
Rudi Fahrnschon erhält die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.
Es wird ein neuer Geländevertrag mit dem Forstamt bis 2018 abgeschlossen.
1995 Werner Jacob wird vom Deutschen Rasenkraftsport Verband mit der silbernen Ehrennadel für Verdienste um den Rasenkraftsport geehrt. Eine neue Heizungsanlage wird installiert.
1998 Vorstandschaft: 1. Vorstand Peter Clauß, 2. Vorstand Ruth Rickersfeld
1999 Werner Jacob wird mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für langjährige Verdienste im Ehrenamt ausgezeichnet. Höchste Auszeichnung des Landes. Neue Abteilung Ringen: Werner Scheerer.
2000 Gründung der Kooperation der Hardtwaldvereine.
2001 Kultur bei den Germanen mit Harald Hurst ist der Start von einer in der Zukunft jährlich stattfindenden Veranstaltung, die von Peter Clauß ins Leben gerufen wurde.
2002 Die Feier zum 50 jährigen Bestehen der Fußballabteilung fand im kleinen Kreis statt. Die Ehrung wurde vom Bad. Fußballverband übernommen.
2003 Werner Jacob wird mit der silbernen Ehrennadel des Badischen Sportbundes ausgezeichnet. Der Hardtwaldpokal im Fußball wird auf unserem Gelände ausgetragen.
Michael Reinmuth wurde Europameister im Steinstoßen in der Klasse bis 71 kg im ungarischen Szombathely. Die Rasenkraftsportmannschaft der Männer erreichte im Bundesligaendkampf Rang 3.
Die Werfergemeinschaft Neulußheim/Karlsruhe wird Deutscher Mannschaftsmeister im Rasenkraftsport.
2004 Werner Jacob wurde von der Stadt Karlsruhe durch Bürgermeister Harald Deneken die Ehrenmedaille in Gold der Stadt überreicht.
Erste Verhandlungen wegen eines zweiten Rasenplatzes werden geführt.
2005 Michael Reinmuth wurde wieder im Steinstoßen in der Klasse bis 71 kg in Rüdlingen (Schweiz), Europameister Das neue Fußballfeld mit Flutlichtanlage wurde fertig gestellt. Die KSC Damen Fußballmannschaft, damals auf dem Sprung in die Bundesliga, trainiert und spielt auf unserem Fußballplatz. Mit dem KSC wurden entsprechende Verträge abgeschlossen.
Die Rasenkraftsportmannschaft der Männer WG Neulußheim./Germania wurde bei den Deutschen Meisterschaften Deutscher Mannschaftsmeister.
2007 Bei den vierten Europameisterschaften im Rasenkraftsport wurde Michael Reinmuth erneut Europameister im Steinstoßen der Klasse bis 77 kg.
2011 Wegen der Ausrichtung des 125 jährigen Jubiläums wird ein Arbeitskreis gegründet.
Der Anschluss unserer Gebäude an die Fernheizung der Stadt Karlsruhe ist beschlossen und in Betrieb. Außerdem versorgt uns die Solaranlage mit Energie.
Ruth Rickersfeld gibt bekannt, dass beabsichtigt ist, die Europameisterschaften im Rasenkraftsport auf dem Gelände der Germania auszutragen. Diese fanden am 17. September statt.
Herr Barnik von der SG Siemens trainiert mit 18 Schüler auf unserem Sportgelände, sie werden alle bei uns Mitglied.

Vorstände der Germania von 1887 bis 2021

1887 – 1888 Wilhelm Rösch
1889 – 1893 Lukas Bertsch
1894 – 1907 Gotthilf Zinser
1908 – 1909 Heinrich Brennewitz
1909 – 1913 Adolf Müller
1914 – 1919 Josef Wiedemann
1920 – 1922 Josef Ehrmann
1923 – 1927 Josef Wiedmaier
1928 – 1929 Heinrich Ditter
1930 – 1931 Karl Wankmüller
1931 – 1932 Adolf Schäuffele
1933 – 1935 Gotthilf Wiedmaier
1936 – 1938 Erwin Burkhardt
1939 – 1940 Otto Österlin
1941 – 1942 Wilhelm Kappes
1943 – 1944 Wilhelm Stober
1945 – 1946 Gotthilf Wiedmaier
1946 – 1947 Adolf Schäuffele
1948 – 1949 Werner Atmann
1950 – 1956 Gotthilf Wiedmaier
1957 – 1963 Werner Artmann
1964 – 1966 Karl Hummel
1967 – 1970 Willi Hoffmann
1971 – 1972 Alex Renk
1972 – 1974 Werner Artmann
1975 – 1976 Hubert Walter
1976 – 1998 Willi Hoffmann
1998 – 2017 Peter Clauß
2017 – Norman Kreis

Verstorbene Ehrenmitglieder der Germania seit 1887

Büche, Otto Häberer, Heinz Rausch, Heinrich Schweibold, Karl
Deutsch, Hans Hoffmann, Willi Renk, Alex Steinle, Ernst
Dittes, Willi Hofmann, Karl Rüssel, Günther Stirm, Hermann
Dr. Schrempp, Karl Kapp, Wilhelm Schäfer, Alfons Stober, Wilhelm
Ebner, Josef Kastl, Martin Schäfer, Otto Weber,  Egon
Eisenlöffel, Karl Oberst, Wilhelm Schäufele, Adolf Weckesser, Georg
Fahrnschon, Rudi Ortmann, Karl Schmidt, Christian Welde, Fritz
Gagel, Theo Plock, Karl Schönthaler, Günther Wiedmaier, Gotthilf
Gutknecht, Friedrich Probst, Karl Schützle, Adolf Wolf, Karl
Hacker, Hubert Michaelis, Günther Krieg, Kurt Klinger, Günther

Ehrenmitglieder der Germania

Dietrich, Werner Früh, Kurt Hauck, Dieter
Jacob, Werner Jäger, Joachim Kenntner, Georg
Hofmann, Rudi Kraus, Walter Kaufmann, Klaus
Britsch, Gerhard Schilling, Horst Schaupp, Werner